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Die Natur der Sache

Vieles davon hat bei uns nie Nachhaltigkeit geheißen. Es war einfach vernünftig: Die Späne heizen die Werkstatt, der Strom kommt vom eigenen Dach, und was wir bauen, soll bleiben.

Die eigentliche Nachhaltigkeit ist das Handwerk: Dinge zu bauen, die bleiben.

Eine Küche, eine Treppe, ein Einbau aus unserer Werkstatt ist auf Jahrzehnte gedacht. Und weil die Schreinerei zum Haus gehört, können wir nacharbeiten, anpassen und reparieren, statt zu ersetzen.

Das meistverarbeitete Holz im Haus ist Eiche — robust und anpassungsfähig.

Ein Schreiner prüft ein gebogenes Massivholz-Werkstück auf der Werkbank.

Energie im Haus

Strom vom eigenen Dach

Die Photovoltaikanlage auf der Ausstellung in Kandel leistet 185 Kilowatt-Peak und liefert im Jahr rund 170.000 Kilowattstunden, mehr als der Standort verbraucht. Für das Dach der Schreinerei in Schweighofen ist die nächste Anlage in Planung.

Luftaufnahme des Ausstellungsgebäudes in Kandel: die gesamte Dachfläche ist mit Photovoltaikmodulen belegt, an der Fassade zwei Frey-Schriftzüge.

Die Späne heizen die Halle

Was beim Sägen und Fräsen anfällt, wandert ins Silo und von dort in die Heizung der Produktionshalle. 2021 haben wir Silo und Absauganlage erneuert, mit deutlich effizienteren Motoren.

Drohnenaufnahme der Schreinerei in Schweighofen im Sommer: das Spänesilo an der weißen Werkhalle, dahinter das Dorf, davor Obstbaumreihen.

Geladen wird vor der Tür.

Bäume für den Bienwald

Ein Wald vor der Tür

Zum 90-jährigen Bestehen haben wir begonnen, im Bienwald zu pflanzen: 195 Eichen und fünf Schwarznussbäume in der ersten Runde, gemeinsam mit dem Revierleiter des Stadtwaldes Kandel. Inzwischen waren Team und Geschäftsleitung mehrfach dort, über 400 Bäume stehen schon — ein paar Kilometer Luftlinie von unserem Haus in Kandel. Das war erst der Anfang.

Der Bericht im Magazin
Das Frey-Team von oben im Bienwald bei der Baumpflanzaktion, zwischen frisch gesetzten jungen Bäumen mit Wuchshüllen.

Ein Auftrag, ein Baum

Für jeden Auftrag über 1.000 Euro pflanzen wir einen Baum. Und für jede Google-Bewertung kommt über ReviewForest ein weiterer dazu.

Unseren Wald ansehen
Reihen frisch gepflanzter junger Bäume in hellen Wuchshüllen im Bienwald, zwischen kahlen Laubbäumen.

Manches ist einfach selbstverständlich.

Material und Partner

Wo wir selbst fertigen, entscheiden wir selbst, was verbaut wird. Bei allem anderen entscheiden wir, mit wem wir arbeiten.

Massivholz bestellen wir je Auftrag und auf Wunsch mit FSC- oder PEFC-Nachweis; geklebt und geschäumt wird mit emissionsarmen Produkten. So kann die Schreinerei auch für Gebäude fertigen, die das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) anstreben.

Unsere Marken kommen aus Deutschland und dem europäischen Umland — von Küchen über Geräte und Arbeitsplatten bis zu Böden, Türen und Treppen. Mehrere unserer Küchenhersteller arbeiten mit Holz aus zertifizierter Forstwirtschaft; die PEFC-Zertifikate liegen uns vor. Langlebigkeit bleibt trotzdem das stärkste Argument: Ein Produkt, das doppelt so lange hält, muss nur halb so oft gebaut werden.

Planen Sie etwas, das bleibt.

Am Anfang steht ein Gespräch in Kandel: über Ihre Räume, Ihre Materialien und eine Lösung, die Jahrzehnte hält.