

Eröffnung in Kandel
6. September 1994 · Treppen aus eigener Fertigung
Vier Generationen, zwei Orte und ein Anspruch, der sich nicht abgenutzt hat.

Der Gründungssatz von Otto Frey, Schreinermeister. 1933 eröffnet er in Schweighofen eine Dorfschreinerei und baut, was gebraucht wird: Fenster, Türen, Möbel, auch den Sarg. Vier Generationen später messen wir uns immer noch daran.
1937 legt Otto Frey die Meisterprüfung ab.
Fünfzig Jahre nach der Meisterprüfung von 1937 ehrt die Handwerkskammer Otto Frey mit dem Goldenen Meisterbrief. Seine Prüfung bleibt nicht die einzige im Haus: Peter Frey folgt 1965, Jochen Frey 1997.

Peter Frey übernimmt den Betrieb von seinem Vater und errichtet am Ortseingang von Schweighofen eine neue, größere Schreinerei. Mit ihr wächst das Sortiment: Treppen, Türen, Einzelmöbel und erstmals Einbauküchen.
Die ersten Einbauküchen verkaufte Frey direkt am Standort der Schreinerei, unter der Anschrift 6749 Schweighofen/Pfalz. Die Postleitzahl hatte noch vier Stellen.

Kundschaft und Nachbarschaft sind hier dasselbe: Der Schreiner kennt das Haus, in das die Küche kommt.

Mehr Platz hat die Ausstellung in Schweighofen nie. Es dauert ein Vierteljahrhundert, bis daraus das Zwanzigfache wird — in Kandel.

»Besuchen Sie das größte Küchen-Spezial-Geschäft der Südpfalz. Über 20 Ausstellungsküchen in großer Auswahl.« So wirbt Frey Anbauküchen im Geschäftsanzeiger.

Januar 1989, ein Treppenbaukurs: Peter Frey und sein Sohn Dieter an derselben gebogenen Wange. Die Übergabe an die dritte Generation passiert an der Werkbank, nicht am Schreibtisch.
1988 wird aus dem Betrieb die Frey Küchenzentrum-Innenausbau GmbH. Ab 1995 führt mit Jochen Frey auch der zweite Sohn den Betrieb mit.

Ein Jahr vor dem größten Schritt der Firmengeschichte trifft es die Schreinerei in Schweighofen: Brand in der Werkstatt. Es wird aufgeräumt, repariert und weitergearbeitet — und parallel in Kandel weitergeplant.

Nach sechs Jahrzehnten in Schweighofen wagt Frey den großen Schritt: ein eigenes Ausstellungszentrum in Kandel, die Ausstellungsfläche wächst von 100 auf über 2.000 Quadratmeter. Am 6. September 1994 wird eröffnet.


Eröffnung in Kandel
6. September 1994 · Treppen aus eigener Fertigung
Alno, EWE und Häcker heißen die Marken der ersten Stunde in Kandel. Häcker ist bis heute Partner unseres Hauses.

Kandel ist etabliert, investiert wird trotzdem an beiden Standorten weiter: 1998 kommen die Lagerhalle in Schweighofen und die erste 5-Achs-Maschine für den Treppenbau.

Bleibt, was es immer war: die Werkstatt. Der Ursprung von 1933 lebt bis heute als unsere Schreinerei weiter.

Etwa alle zehn Jahre wird die Ausstellung neu gedacht: 2008 der Komplettumbau samt Photovoltaik auf dem Dach, 2018 die neuen Stil- und Themenwelten, 2023 die Modernisierung des Erdgeschosses mit acht neuen Stil- und Wohnwelten.
2009 zählt »Der Feinschmecker« Frey erstmals zu den besten Küchenstudios Deutschlands. 2012 nimmt »Architektur & Wohnen« das Haus unter die 220 Top-Adressen auf. Es bleibt nicht bei diesen beiden Urkunden.
Alle Auszeichnungen ansehen
Die umgebaute Ausstellung mit ihren neuen Stil- und Themenwelten bringt Frey auf die Bühne des Handelswettbewerbs »Stores of the Year«: Finalist in der Kategorie Home & Living.

Am 9. und 10. September 2023 feiert Frey das 90-jährige Bestehen, zusammen mit der Neueröffnung der umgebauten Ausstellung: Kunst- und Genussmarkt, Musik, Führungen. Und die Kinder bauen mit unseren Schreinern Vogelhäuschen.

So viele Menschen arbeiten im Jubiläumsjahr bei Frey, in Beratung, Planung, Schreinerei, Montage und Verwaltung. Angefangen hat es mit einem.

Beim Goldenen Dreieck 2024 gewinnt dieselbe Küche beide Titel des Abends: »Schönste Küche des Jahres« geht an die Familie, in deren Zuhause sie steht, »Küchendesigner des Jahres · 1. Platz« an die Planung aus Kandel. Auf der Bühne stehen beide zusammen.
Das Projekt ansehen
Otto Frey mit seinem Urenkel Henrik. Dazwischen liegen Peter, Dieter und Jochen Frey — und ein Anspruch, der sich seit 1933 nicht geändert hat: Arbeit, hinter der man mit Namen steht.
Heute arbeitet die vierte Generation im Unternehmen: Henrik Frey seit 2016, Rico Frey seit 2021.

Henrik, Rico, Jochen, Claudia und Dieter Frey: die dritte und die vierte Generation, gemeinsam im Haus in Kandel.

1933
Otto Frey eröffnet die Schreinerei für Innenausbau. 1937 legt er die Meisterprüfung ab.
1968
Peter Frey, Meisterprüfung 1965, übernimmt den Betrieb und baut die neue Schreinerei. Das Sortiment wächst um Treppen, Türen, Einzelmöbel und Einbauküchen.
1972 – 1978
Erweiterung in Stahlbauweise, Holzlagerplatz, Spänebunker, Heiz- und Spritzraum: Der Betrieb baut sich Stück für Stück selbst.
1985 · 1988
1985 gründet Peter Frey »Frey Küchenzentrum, Türelemente«; 1988 entsteht daraus die Frey Küchenzentrum-Innenausbau GmbH.
1991
Das erste 4-Achs-CNC-Bearbeitungszentrum für den Treppenbau. 1998 folgt die erste 5-Achs-Maschine, 2012 die nächste Generation, 2019 die Kantenanleimmaschine mit 0-Fugen-Technologie.
Mai 1993
Die Werkstatt in Schweighofen brennt. Der Betrieb räumt auf, repariert und arbeitet weiter.
6.9.1994
Das neue Ausstellungszentrum öffnet: von 100 auf über 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Schweighofen bleibt die Fertigung.
2000 · 2001
Dieter und Jochen Frey übernehmen. 2001 wird der Treppenbau als eigene Frey Treppenbau GmbH ausgegründet.
2008
Komplettumbau der Ausstellung; das Dach bekommt eine Photovoltaikanlage.
2009
»Der Feinschmecker« zählt Frey erstmals zu den besten Küchenstudios Deutschlands. Seither reißen die Auszeichnungen nicht ab.
2013
Gefeiert am 20. und 21. Juni in Kandel.
2016 · 2021
Henrik Frey (2016) und Rico Frey (2021) steigen ein, mit Schwerpunkt auf Marketing und Digitalisierung.
2018 · 2019
Kompletter Umbau der Küchenausstellung. Mit der neuen Ausstellung ist Frey 2019 Finalist beim Handelswettbewerb »Stores of the Year« in der Kategorie Home & Living.
2023
Jubiläum und Neueröffnung der modernisierten Ausstellung, gefeiert am 9. und 10. September mit Markt, Musik und Führungen.
2024
Erster Platz beim Goldenen Dreieck als »Küchendesigner des Jahres«, die Familie erhält für dieselbe Küche die Urkunde »Schönste Küche des Jahres«. Und der Standort Kandel wird dreißig.
In der Ausstellung in Kandel sehen Sie, was aus der Dorfschreinerei von 1933 geworden ist: Küchen, Treppen, Böden und Türen auf über 2.000 Quadratmetern. Kommen Sie vorbei oder planen Sie direkt einen Beratungstermin.