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Termin

Seit 1933

Vier Generationen, zwei Orte und ein Anspruch, der sich nicht abgenutzt hat.

Otto Frey, Gründer der Schreinerei, in Schwarz-Weiß: Sakko, Krawatte und Innungsabzeichen am Revers.

Wer gut sein will, muss Qualität liefern — Qualität in Arbeit, Produkt und Service.

Der Gründungssatz von Otto Frey, Schreinermeister. 1933 eröffnet er in Schweighofen eine Dorfschreinerei und baut, was gebraucht wird: Fenster, Türen, Möbel, auch den Sarg. Vier Generationen später messen wir uns immer noch daran.

1937 legt Otto Frey die Meisterprüfung ab.

Schwarz auf weiß

Fünfzig Jahre nach der Meisterprüfung von 1937 ehrt die Handwerkskammer Otto Frey mit dem Goldenen Meisterbrief. Seine Prüfung bleibt nicht die einzige im Haus: Peter Frey folgt 1965, Jochen Frey 1997.

Goldener Meisterbrief für Otto Frey auf dunkler Fläche, verliehen fünfzig Jahre nach seiner Meisterprüfung von 1937.

1968: Die zweite Generation baut

Peter Frey übernimmt den Betrieb von seinem Vater und errichtet am Ortseingang von Schweighofen eine neue, größere Schreinerei. Mit ihr wächst das Sortiment: Treppen, Türen, Einzelmöbel und erstmals Einbauküchen.

Die Schweighofener Jahre

Die erste Küchenausstellung

Die ersten Einbauküchen verkaufte Frey direkt am Standort der Schreinerei, unter der Anschrift 6749 Schweighofen/Pfalz. Die Postleitzahl hatte noch vier Stellen.

Schwarz-Weiß-Aufnahme der frühen Küchenausstellung in Schweighofen, mit einer Stellwand mit dem alten Frey-Logo und der Adresse 6749 Schweighofen/Pfalz.

Ganz Schweighofen schaut vorbei

Kundschaft und Nachbarschaft sind hier dasselbe: Der Schreiner kennt das Haus, in das die Küche kommt.

Gäste bei einer Ausstellungseröffnung in Schweighofen, Schwarz-Weiß: Familien im Gespräch, zwei Kinder mit Luftballons.

Hundert Quadratmeter

Mehr Platz hat die Ausstellung in Schweighofen nie. Es dauert ein Vierteljahrhundert, bis daraus das Zwanzigfache wird — in Kandel.

Die Schweighofener Küchenausstellung in Schwarz-Weiß: dunkle Eichenküche unter einer geschwungenen Lamellendecke, an der Säule ein Frey-Schild.

Werbung mit Fernruf

»Besuchen Sie das größte Küchen-Spezial-Geschäft der Südpfalz. Über 20 Ausstellungsküchen in großer Auswahl.« So wirbt Frey Anbauküchen im Geschäftsanzeiger.

Historische Zeitungsanzeige: „Besuchen Sie das größte Küchen-Spezial-Geschäft der Südpfalz" — Frey Anbauküchen, 6749 Schweighofen, Fernruf 7245.

Übergabe heißt bei uns: gemeinsam am Werkstück.

Januar 1989, ein Treppenbaukurs: Peter Frey und sein Sohn Dieter an derselben gebogenen Wange. Die Übergabe an die dritte Generation passiert an der Werkbank, nicht am Schreibtisch.

1988 wird aus dem Betrieb die Frey Küchenzentrum-Innenausbau GmbH. Ab 1995 führt mit Jochen Frey auch der zweite Sohn den Betrieb mit.

Peter und Dieter Frey im Januar 1989 bei einem Treppenbaukurs, gemeinsam an einer gebogenen Treppenwange auf der Werkbank.

Mai 1993: Die Werkstatt brennt

Ein Jahr vor dem größten Schritt der Firmengeschichte trifft es die Schreinerei in Schweighofen: Brand in der Werkstatt. Es wird aufgeräumt, repariert und weitergearbeitet — und parallel in Kandel weitergeplant.

Die ausgebrannte Werkstatt in Schweighofen im Mai 1993: durchgebranntes Dach mit offenem Himmel, verkohlte Maschinen und Trümmer auf den Werkbänken.

1994: Der Sprung nach Kandel

Nach sechs Jahrzehnten in Schweighofen wagt Frey den großen Schritt: ein eigenes Ausstellungszentrum in Kandel, die Ausstellungsfläche wächst von 100 auf über 2.000 Quadratmeter. Am 6. September 1994 wird eröffnet.

Das Eröffnungsbuffet 1994 in Kandel: lange Tafel mit Silberplatten, Lachs, Käse und zwei geschnitzten Ananas-Obstpyramiden.
Sieben Personen auf der hellen Holztreppe im neu eröffneten Ausstellungszentrum Kandel am 6. September 1994, umgeben von der offenen Holzkonstruktion mit Galerie.

Eröffnung in Kandel

6. September 1994 · Treppen aus eigener Fertigung

Kandel, die ersten Jahre

Die ersten Kojen

Alno, EWE und Häcker heißen die Marken der ersten Stunde in Kandel. Häcker ist bis heute Partner unseres Hauses.

Küchenkoje der Marke Häcker in der Kandeler Ausstellung von 1994: helle Fronten, Sonnenblumen und Sektgläser zur Eröffnung.

Drei Jahre später

Kandel ist etabliert, investiert wird trotzdem an beiden Standorten weiter: 1998 kommen die Lagerhalle in Schweighofen und die erste 5-Achs-Maschine für den Treppenbau.

Luftbildaufnahme des Ausstellungszentrums Kandel vom 4. Juni 1997, drei Jahre nach der Eröffnung.

Und Schweighofen?

Bleibt, was es immer war: die Werkstatt. Der Ursprung von 1933 lebt bis heute als unsere Schreinerei weiter.

Luftaufnahme der Schreinerei in Schweighofen mit Werkhallen und Spänesilo.

Zwei Orte, eine Firma.

Ein Haus, das sich neu erfindet

Etwa alle zehn Jahre wird die Ausstellung neu gedacht: 2008 der Komplettumbau samt Photovoltaik auf dem Dach, 2018 die neuen Stil- und Themenwelten, 2023 die Modernisierung des Erdgeschosses mit acht neuen Stil- und Wohnwelten.

Die Urkunden kommen von selbst

Erst der Feinschmecker, dann A&W

2009 zählt »Der Feinschmecker« Frey erstmals zu den besten Küchenstudios Deutschlands. 2012 nimmt »Architektur & Wohnen« das Haus unter die 220 Top-Adressen auf. Es bleibt nicht bei diesen beiden Urkunden.

Alle Auszeichnungen ansehen
Urkunde von Architektur & Wohnen auf dunkler Fläche: Das Küchenstudio Frey Küchenzentrum gehört zu den 220 Top-Adressen in Deutschland 2012/2013.

Berlin, Januar 2019

Die umgebaute Ausstellung mit ihren neuen Stil- und Themenwelten bringt Frey auf die Bühne des Handelswettbewerbs »Stores of the Year«: Finalist in der Kategorie Home & Living.

Bühnenfoto der Verleihung „Stores of the Year" 2019 in Berlin: acht Personen vor der Leinwand, vier halten die gerahmte Urkunde.

2023: Neunzig Jahre

Ein Fest mit rotem Teppich

Am 9. und 10. September 2023 feiert Frey das 90-jährige Bestehen, zusammen mit der Neueröffnung der umgebauten Ausstellung: Kunst- und Genussmarkt, Musik, Führungen. Und die Kinder bauen mit unseren Schreinern Vogelhäuschen.

Das Ausstellungsgebäude in Kandel beim 90-jährigen Jubiläum im September 2023, mit rotem Teppich vor dem Eingang.

Rund neunzig Köpfe

So viele Menschen arbeiten im Jubiläumsjahr bei Frey, in Beratung, Planung, Schreinerei, Montage und Verwaltung. Angefangen hat es mit einem.

Das Frey-Team beim Jubiläumsfest 2023, versammelt für ein Gruppenfoto im Festzelt.

Goldenes Dreieck 2024

Beim Goldenen Dreieck 2024 gewinnt dieselbe Küche beide Titel des Abends: »Schönste Küche des Jahres« geht an die Familie, in deren Zuhause sie steht, »Küchendesigner des Jahres · 1. Platz« an die Planung aus Kandel. Auf der Bühne stehen beide zusammen.

Das Projekt ansehen
Jubel auf der Bühne des Goldenen Dreiecks 2024 vor dem Schriftzug „Deutschlands schönste Küche": die Kundenfamilie und das Frey-Team mit Urkunden und Blumen.

Der Gründer hat die vierte Generation noch auf dem Arm gehalten.

Otto Frey mit seinem Urenkel Henrik. Dazwischen liegen Peter, Dieter und Jochen Frey — und ein Anspruch, der sich seit 1933 nicht geändert hat: Arbeit, hinter der man mit Namen steht.

Heute arbeitet die vierte Generation im Unternehmen: Henrik Frey seit 2016, Rico Frey seit 2021.

Otto Frey, weißhaarig im hellblauen Hemd mit Hosenträgern, hält seinen Urenkel Henrik als Säugling auf dem Arm — erste und vierte Generation auf einem Bild.

Die Familie heute

Henrik, Rico, Jochen, Claudia und Dieter Frey: die dritte und die vierte Generation, gemeinsam im Haus in Kandel.

Die Familie Frey an einer historischen Hobelbank in der Ausstellung: Henrik, Rico, Jochen, Claudia und Dieter Frey

Die Chronik

  1. 1933

    Gründung in Schweighofen

    Otto Frey eröffnet die Schreinerei für Innenausbau. 1937 legt er die Meisterprüfung ab.

  2. 1968

    Neubau am Ortseingang

    Peter Frey, Meisterprüfung 1965, übernimmt den Betrieb und baut die neue Schreinerei. Das Sortiment wächst um Treppen, Türen, Einzelmöbel und Einbauküchen.

  3. 1972 – 1978

    Die Werkstatt wächst

    Erweiterung in Stahlbauweise, Holzlagerplatz, Spänebunker, Heiz- und Spritzraum: Der Betrieb baut sich Stück für Stück selbst.

  4. 1985 · 1988

    Aus dem Betrieb wird das Küchenzentrum

    1985 gründet Peter Frey »Frey Küchenzentrum, Türelemente«; 1988 entsteht daraus die Frey Küchenzentrum-Innenausbau GmbH.

  5. 1991

    Die Maschinenlinie beginnt

    Das erste 4-Achs-CNC-Bearbeitungszentrum für den Treppenbau. 1998 folgt die erste 5-Achs-Maschine, 2012 die nächste Generation, 2019 die Kantenanleimmaschine mit 0-Fugen-Technologie.

  6. Mai 1993

    Der Brand

    Die Werkstatt in Schweighofen brennt. Der Betrieb räumt auf, repariert und arbeitet weiter.

  7. 6.9.1994

    Eröffnung in Kandel

    Das neue Ausstellungszentrum öffnet: von 100 auf über 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Schweighofen bleibt die Fertigung.

  8. 2000 · 2001

    Die dritte Generation

    Dieter und Jochen Frey übernehmen. 2001 wird der Treppenbau als eigene Frey Treppenbau GmbH ausgegründet.

  9. 2008

    Umbau und Photovoltaik

    Komplettumbau der Ausstellung; das Dach bekommt eine Photovoltaikanlage.

  10. 2009

    Die erste große Auszeichnung

    »Der Feinschmecker« zählt Frey erstmals zu den besten Küchenstudios Deutschlands. Seither reißen die Auszeichnungen nicht ab.

  11. 2013

    Achtzig Jahre

    Gefeiert am 20. und 21. Juni in Kandel.

  12. 2016 · 2021

    Die vierte Generation

    Henrik Frey (2016) und Rico Frey (2021) steigen ein, mit Schwerpunkt auf Marketing und Digitalisierung.

  13. 2018 · 2019

    Neue Stil- und Themenwelten

    Kompletter Umbau der Küchenausstellung. Mit der neuen Ausstellung ist Frey 2019 Finalist beim Handelswettbewerb »Stores of the Year« in der Kategorie Home & Living.

  14. 2023

    Neunzig Jahre

    Jubiläum und Neueröffnung der modernisierten Ausstellung, gefeiert am 9. und 10. September mit Markt, Musik und Führungen.

  15. 2024

    Küchendesigner des Jahres

    Erster Platz beim Goldenen Dreieck als »Küchendesigner des Jahres«, die Familie erhält für dieselbe Küche die Urkunde »Schönste Küche des Jahres«. Und der Standort Kandel wird dreißig.

Lernen Sie das Haus kennen, das diese Geschichte gebaut hat.

In der Ausstellung in Kandel sehen Sie, was aus der Dorfschreinerei von 1933 geworden ist: Küchen, Treppen, Böden und Türen auf über 2.000 Quadratmetern. Kommen Sie vorbei oder planen Sie direkt einen Beratungstermin.