Der Flur als Möbel
In der Südpfalz ist ein schmaler Flur zum durchgehenden Einbaumöbel geworden: lichtgraue Schränke mit beleuchteter Glasvitrine, eine Sitzbank unter dem Fenster, hölzerne Hakenleisten und die passenden Zimmertüren. Garderobe und Türen stammen aus der eigenen Schreinerei.
- Gewerke
- Innenausbau · Innentüren
- Ort
- Südpfalz
- Materialien
- Lichtgraue Mattlack-Fronten, Warmes Eichenfurnier, Glasvitrine mit Glasböden, Integrierte LED-Beleuchtung, Sitzbank aus Eiche mit Schublade, Wand-Hakenleisten aus Holz
Ein Flur, von Wand zu Wand gedacht
Ein Flur ist Durchgang, selten Ziel: ein paar Quadratmeter zwischen Haustür und Wohnraum, meist zu schmal für ein Möbel von der Stange. Hier wurde er von Wand zu Wand neu gedacht und in der eigenen Schreinerei als ein einziges Einbaumöbel gefertigt. Lichtgraue Fronten fassen die eine Seite, gegenüber bleibt der Weg frei.
Offen und geschlossen
Der Schrank wechselt bewusst zwischen offen und geschlossen. Hinter den lichtgrauen Türen verschwindet der Alltag, eine beleuchtete Glasvitrine und offene, holzverkleidete Fächer zeigen, was Platz zum Zeigen verdient. Das warme Holz im Inneren steht ruhig gegen das Grau der Fronten.
Bank und Haken
Unter dem Fenster läuft eine Sitzbank mit einer Schublade darunter, ein Platz zum Schuhe-Anziehen mit Stauraum inklusive. An der Wand gegenüber nehmen zwei hölzerne Hakenleisten Jacken und Taschen auf. Jedes Maß ist auf diesen Flur zugeschnitten, bis auf den Zentimeter an Wand und Fensterlaibung.
Türen aus derselben Hand
Damit der Flur als Ganzes wirkt, kamen die Zimmertüren aus derselben Werkstatt wie die Garderobe. Das helle Holzfurnier der Türblätter nimmt den Ton der offenen Fächer auf, die schmalen Griffe wiederholen sich. Garderobe und Türen sprechen dieselbe Sprache, weil sie aus einer Hand stammen.
Sprechen wir über Ihr Projekt.
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